aus dem Buch: „der Högl seine Höfe und Familien“ von Josef Streibl (Hs. Nr. 87):
„Die Einöde bei Johannishögl. Grundbesitz 24,68 ha, urkundlich erstmals genannt 1392 als „Nollpuchl“, gehörte zum Dombistum Salzburg. Den Namen und der Lage nach dürfte Neubichl wohl erst im 14. Jahrhundert gerodet worden sein. Die Bezeichnung Neubichl besagt, dass zu den bereits vorhandenen Anwesen eine neue Rodung dazu kam. Auch die Lage weist auf die letzte Rodungsperiode, da Neubichl von allen Högler Anwesen am schwierigsten erreichbar war und die Bodengüte zu wünschen übrig ließ.
Der Besitzerwechsel ist dokumentiert ab dem Jahre 1620, durch Eheschließungen, Vererbung, Kinderlosigkeit und damit verbundenem Verkauf und Tausch. 1861 erfolgte der Verkauf an den Herrenlechner von Teisendorf, dieser Bauer nutzte Neubichl lediglich als Alm (Sommerweide fürs Vieh) – somit erstmals Almwirtschaft!
Franz Herbst von der Strobl Alm erwarb Neubichl um 1878, Anno 1918 verkaufte er an Schreyer Ludwig in Weißbach bei Marzoll.
1939 verkaufte Schreyer Ludwig für ca. 60.000 DM an Herrn Mülstegn, Heinz von Bentheim, er vererbte weiter an seinen Sohn Mülstegn, Dirk Franz von Leiden 1957 Eheschließung mit van der Vorst Addelgonde aus Venlo (NL). 1978 brannte die ursprüngliche Alm nieder.“
1980
kaufte Fritz Fischer das 24 ha große Anwesen direkt vom Land Oberbayern und dem Berchtesgadener Land und errichtete das Hotel Neubichler Alm. Am 20.12.1982 wurde die Alm mit evangelischer und katholischer Priesterweihe eröffnet! Nach 15-monatiger Bauzeit, unterbrochen durch einen echt bayrischen Winter, ging das Berg- und Sporthotel Neubichler Alm mit 100 Betten, Haupthaus, Lärchenhaus und kleiner Landwirtschaft in Betrieb. Hauptsächlich belegt von Urlaubern, Zwischenübernachtungen des familieneigenen Busbetriebes TRD-Reisen.
1983
kamen zwei Tennisplätze dazu, das Damwildgehege folgte.
1988
wurden zwei Seminarräume gebaut und die Terrasse auf 160 Sitzplätze erweitert. Einige Jahre wurde das Haus regelmäßig von namhaften Unternehmen zu Seminarzwecken besucht.
1989
übernahm die Tochter Christiane Fischer die Geschäftsführung des Hauses. Nach der Geburt der Tochter Sophie (1989) entstand die Idee, das Hotel kinder- und familienfreundlich zu gestalten. Ein Spielplatz wurde gebaut, Halbtagsbetreuung von Montag bis Freitag angeboten und bald darauf wurde Ganztagsbetreuung notwendig.
1991
folgte Tochter Katharina. Die Seminarräume von 160 qm wurden nun in Kinderspielräume umgewandelt.
1994
wurden das Haus Hochstaufenblick mit vier Appartements, 18 Tiefgaragenstellplätze und das Sportzentrum innerhalb von sieben Monaten gebaut.
1996
kam Tochter Annemarie zur Welt.
1997
kam der Neubau des Pferdestalls mit landwirtschaftlicher Maschinenhalle dazu.
1998
folgte der Reitplatz. Somit waren die größeren Baumaßnahmen abgeschlossen.
Im selben Jahr erfolgte der Beitritt zu den „Europäischen Kinderhotels“.
Zwischenzeitlich wurden 30.000 Bäume gepflanzt, Schottische Hochlandrinder und Deutsche Angusrinder gezüchtet, Ziegen und Kamerunschafe hielten Einzug und die Gruppe der Ponys und Haflinger wuchs auf staatliche elf an – mit dabei ein Esel. Ebenso bevölkern zahlreiche Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen die Alm. Seit 1998 erhielt die Neubichler Alm bereits zum 4. Mal das Umweltsiegel des Landes Bayern in Gold. In den folgenden Jahren wurde ständig renoviert und umgebaut, das Kinderrestaurant entstand, der Radlstadl und die Almhütte, eine Töpferstube und vieles mehr.
2002
kam das Nesthäkchen Charlotte zur Welt, das Kleeblatt ist komplett.
2005
unser Hallenbad ist komplett renoviert, neues Becken, neue Lüftung, neue Technik.
2006
zu Weihnachten wurde der Babyclub mit Schlafstübchen und Wickelstation fertiggestellt.
2009
Wir beginnen unser Permakulturernteland Sonnenalmgarten direkt unterhalb der Alm, gemeinsam mit der Genossenschaft Regiostar.
2010
Wir gestalten eine Duftkräutermauer an der Liegewiese vor dem Hallenbad.











